Foto: Thomas Tauber

 

„(Fast) Alles wurde schon fotografiert, aber noch nicht von mir“, frei nach Karl Valentin (dt. Kabarettist 1882 - 1948), finde ich ein schönes Fotografenmotto, aber auch das Wörtchen „fast“ macht immer die besondere Faszination in der Natur-Fotografie aus. Man weiß nie, was hinter dem nächsten Grashalm wartet…

 

Schön, dass Sie meine Homepage gefunden habe, für die ich tatsächlich fast 52 Jahre gebraucht habe. Aber jetzt ist sie online und ich hoffe, dass beim Durchstöbern der Galerien nicht allzu viel Langeweile aufkommt. Ich werde versuchen, die Galerien regelmäßig zu aktualisieren und unter "Aktuelles" über Reisen und besondere fotografische Episoden zu berichten. Zunächst aber eine Kurzvorstellung meiner Person:

Geboren im „Massenjahrgang“ 1964, aufgewachsen und Biologie studiert in Bonn am Rhein, habe ich einen nicht ganz ungewöhnlichen Weg zur Naturfotografie genommen: über die Vogelbeobachtung, die Digiskopie (Fotografie durchs Spektiv) und dann den Wunsch, auch Nahes und Bewegtes in Bildern einzufangen.

Nach meiner „Karriere“ als Urlaubsknipser (also der Zeit, in der mein Blick noch nicht so arg durch den Kamerasucher eingeengt war) habe ich etwa im Jahr 2007 begonnen, mich intensiver mit der Naturfotografie zu beschäftigen. Ich versuche mich eigentlich in fast allen Rubriken, wobei eindeutige Schwerpunkte die „Blümchen“-, Makro- und Amphibienfotografie sind (nur so nebenbei, ich bezeichne mich selbst als den größten Froschliebhaber unter der Sonne). Landschaften fotografiere ich am liebsten im tiefen Winter (was immer schwieriger wird…), Vögel dort, wo sie weniger scheu sind, z. B. auf Helgoland oder in Costa Rica. Für das Tarnzelt fehlt es mir leider etwas an Geduld.

Nach vielen Jahren in Berlin und Potsdam lebe ich seit Juni 2012 in Leipzig. Kein Wunder also, dass sehr viele meiner Bilder aus dem Leipziger Auwald stammen.

Ich fotografiere mit Gehäusen von Canon (z. Zt. 5D Mark II und III) und Objektiven von 15 - 500 mm Brennweite (nebst Konvertern). Lieblingsobjektive sind das Sigma 150 mm f2,8 Makro und das 500er f4,0 von Canon (wahrscheinlich weil es so teuer war und ich mir daher [seitdem] keine teuren Klamotten mehr kaufen brauche…). Auch durch Altglas sehe ich sehr gerne hindurch; neben dem schon fast als klassisch zu bezeichnenden Meyer-Görlitz Trioplan 100 mm verwende ich seit diesem Jahr (2016) das Primotar 180 mm.

Ich bin Vollmitglied der GDT (Gesellschaft für Tierfotografie) e.V. und seit 2016 mit Gernot Pohl zusammen Regionalgruppenleiter der Gruppe Sachsen / Sachsen-Anhalt (Gruppe X).